Freitag, 2. November 2007

Mit dem Radl nach Baisha

Nach dem Frühstück haben wir uns Fahrräder ausgeliehen und sind nach Baisha geradelt. Wären nicht die Strommasten und Satellitenschüsseln zu sehen, würde man sich ins 18. Jahrhundert zurückversetzt fühlen:
- die Felder werden mit Ochsen gepflügt
- Wäsche und Lebensmittel werden am Brunnen oder im Wassergraben gewaschen
- der Mais wird per Hand geschnitten, heimgekarrt, getrocknet und mit der Hand gehackt...
- Traktoren werden mit Lederriemen angetrieben
- die Frauen tragen ihre Tracht
- die Straßen sind mit Steinen gepflastert...








Es war zwar saukalt aber man fährt an Palmen vorbei - verrückt. In der Nähe des Dorfes gibt es auch eine Ausstellung mit den Schriftzeichen. Die Naxi haben eine eigene, sehr bildliche Schrift. Ihr könnt ja raten, was das Foto darstellen soll :-)

Durchgefroren sind wir erst mal wieder in unser Stammcafe und haben uns beim Romè spielen und Tee trinken aufgewärmt. Abends sollte eigentlich eine tibetische Tanzshow stattfinden, aber die wurde aus Mangel an Besuchern abgesagt.