Freitag, 5. Oktober 2007

Scha(r)l

Ganz entspannt! Erst mal ausschlafen!
Um 10 Uhr sind wir mit Norbu zum Jokhang-Kloster, der meist-verehrten Stätte Tibets, marschiert. Das Kloster wurde im 7. Jahrhundert als Schrein für eine Buddha-Statue errichtet, die die chinesische Prinzessin Wen Cheng als Hochzeitsgeschenk des Kaisers mit nach Lhasa brachte. Vor dem Eingang drängen sich unzählig viele Pilger. Die Einwohner Lhasas besuchen den Tempel mindestens 1mal pro Woche, wenn möglich sogar täglich um zu beten. Auf den Fliesen vor dem Eingang werfen sich die Pilger der Länge nach in den Staub. andere umrunden mit diesem Ritual den Tempel oder drehen ununterbrochen ihre Gebetsmühlen (in den Gebetsmühlen befinden sich Schriften, jede Umdrehung soll symbolisch das lesen dieser Schriftstücke darstellen).

Der Tempel ist vergleichbar mit den anderen Tempeln, die wir bisher gesehen haben. Außer der Schlägerei, sowas haben wir vorher noch in keinem Tempel gesehen. Die Touris werden an den betenden Pilger vorbeigeschleust.

Nach der Besichtigung wollte Norbu uns zum Shopping in einem riesigen Touri-Laden überreden. Wir sind lieber zurück auf den Markt und haben dort gehandelt. Zwischen dem ganzen Shopping waren wir in der Nähe des Jokhang-Tempels auf einer Dachterasse und haben das Treiben beobachtet und in unserm Stammcafe zum Eisessen.

Und das Ergebnis der ganzen Shopperei: 20 Scha(r)ls und ein bisserl Schmuck ;-).