Zum Glück sind die Chinesen meist nicht motiviert, auch einmal ein paar Schritte zu laufen. Wir haben uns auf einen Hügel gerettet unsere Brotzeit geplündert und die Ruhe genossen. Es ist schon komisch, kaum entfernt man sich ein paar Meter vom Hauptweg und vom Eingang, hat man seinen Frieden.
Die bizarren Steinformationen von Shilin sind teilweise bis zu 30 m hoch und erinnern an einen versteinerten Wald. Wir haben versucht Figuren zu erkennen: das auf dem Foto ist eindeutig ein Elefant!. Da die Karten nicht soooo aussagekräftig sind, sind wir quer durch die Anlage gestreunt und haben einfach nur gestaunt, beeindruckend, was die Natur da geschaffen hat!

An einer Stelle sah es so aus, als würde der Weg nach einem Tunnel nicht mehr weitergehen, aber ein Angestellter des Parks hat gemeint, wir sollen den engen Gang nach oben weiterlaufen und dann sehn wir schon wo wir hinmüssen. Nach einer sehr abenteuerlichen Klettertour waren wir dann auch oben auf einem Stück Steinwald und konnten die Aussicht, abseits der Menschenmassen genießen. Zurück beim Ausgang haben wir uns noch ein Eis gegönnt und eine halbe Stunde die Sonne ins Gesicht scheinen lassen. Dann ging’s mit dem öffentlichen Bus wieder zurück nach Kunming.